Tattoo-Heatmap – Welche Körperpartien sind am häufigsten tätowiert?

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Welche Tattoo-Motive sind besonders beliebt – und an welcher Stelle des Körpers werden sie dann platziert? Sitzt der grinsende Totenkopf auf den Beinen, dem Rücken oder gar mitten im Gesicht? Wir haben für Sie eine Heatmap angefertigt, auf der eingezeichnet ist, wo Männer und Frauen am liebsten ihr Tattoo tragen.

Tattoo Heatmap

 

Frauentattoos von Kopf bis Fuß

Frauen besitzen in der Regel kleinere Tattoos als Männer. Sie mögen filigrane Motive, häufig Blumen oder Sterne. Doch an welchen Stellen des Körpers tragen die Damen ihre Kunstwerke?

Gehen wir den weiblichen Körper doch einmal von oben bis unten durch, angefangen mit dem Kopf. Der Kopf ist der wohl sensibelste Bereich für ein Tattoo – immer und überall sichtbar, nicht zu verdecken. Auf eine erwähnenswerte Prozentzahl kommen daher erst Nacken und Ohr, 20% aller tätowierten Frauen haben dort ein Tattoo, meistens Sterne.

Vom Nacken hinab geht es zum Rücken, der eine große Fläche bietet und meist durch Kleidung verdeckt ist. Dort trägt die Damenwelt auch gerne größere Motive, wie etwa Flügel oder auffällige, verzierte Schriftzeichen.

Filigrane Motive von Sternen bis Blumen

Handgelenke und Finger sind mit 30% die am meisten tätowierten Körperpartien der Frauen. Hier finden sich zumeist Schriftzeichen, etwa der Name des Partners, der Eltern oder Sprüche, die das eigene Leben umschreiben.

Interessant auch, dass das Blumenmotiv bei Frauen vor allem im Bereich des Beckens und des Bauchs zu finden ist. Womöglich, weil in diesem Teil des Frauenkörpers ein neues Leben erblüht?

Männer lieben maskuline Motive

Etwas anders sieht es bei den Herren der Schöpfung aus. Viele wollen mit einem Tattoo ihre Männlichkeit unterstreichen und wählen maskuline Motive wie gefährlich aussehende Tiere, Fabelwesen oder auch Totenköpfe.

Letzterer ist natürlich nicht auf dem Kopf selbst platziert, der ebenso wie bei den Frauen verhältnismäßig wenig tätowiert ist. Der tschechische Präsidentschaftskandidat Vladimir Franz, dessen gesamtes Gesicht tätowiert ist, bleibt eine Ausnahmeerscheinung. Männer wie Franz können nur hoffen, dass sie ihr Tattoo nicht eines Tages doch wieder entfernen lassen wollen.

Ähnlich wie bei den Frauen nutzen Männer den Hals- und Nackenbereich für Motive wie Sterne und kleinere Zeichen. Für mehr als solche Details bietet dieser Bereich keinen Platz.

Totenkopf und Drache auf Brust und Rücken

Raum für große Motive bietet die männliche Brust. Tatsächlich sind hier Bilder von Totenköpfen oder auch Kreuzen weiterhin sehr beliebt. Allerdings sind auch nur 10% der Männer überhaupt auf der Brust tätowiert.

Das breite Kreuz und den Rücken zieren häufig keltische Muster und wilde Tiere wie Löwen oder Drachen. Da dieser Bereich im Alltag gut zu verdecken ist, trauen sich die Herren der Schöpfung hier an extrovertierte Tattoos heran. Immerhin 30% der tätowierten Männer nutzen ihren Rücken als Platz für ihr Tattoo. Genauso wichtig sind den Herren ihre Unterarme, die vor allem mit Schriftzügen bedeckt sind.

Zwei Geschlechter – verschiedene Vorlieben

 

In bestimmten Punkten unterscheiden sich die Geschlechter – so auch bei der Wahl ihrer Tattoos.Auch in der Wahl ihres Tattoos unterscheiden sich die Geschlechter. Die durchschnittliche tätowierte Frau trägt ein fein gezeichnetes Schriftzeichen am Handgelenk, während der Herr einen stattlichen Drachen auf dem Rücken trägt. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel – je nachdem, wie man selbst wirken möchte.

Bildquelle © Graffizone – istock.com

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