Schonende Tattooentfernung bei tattoolos

, (0 Kommentare)

Ein Tattoo ist schnell passiert…

Aus einer Laune heraus, als Jux oder als Zeichen einer Freundschaft schnell zum Tätowierer gegangen und am nächsten Morgen oder auch Jahre später aufgewacht und gedacht: was soll eigentlich dieses Tattoo auf meinem Knöchel, meiner Schulter oder dem Rücken? Kleine, sichtbare Jugendsünden holt man sich schnell, sie wieder loszuwerden dauert allerdings ein bisschen. Dank der Weiterentwicklung der Lasertechnologie lassen sich Tätowierungen heutzutage wenigstens schonend entfernen.

Schon unsere Ur-ur-ur-ur-urahnen kannten Tattoos. Nicht zuletzt beim Ötzi fanden Forscher ja Tattoos. Je nach Kultur oder Kontinent wurden ihnen aber andere Bedeutungen zugeschrieben. Bei vielen Völkern übernahmen sie therapeutische Funktionen. So sollten beispielsweise bei Trauerfällen bei der Tätowierung die körperlichen die seelischen Schmerzen der Trauernden verdrängen.

Tattoos wurden (und werden) aber auch als Schutz vor bösen Geistern gestochen, um Ansichten und Zugehörigkeiten auszudrücken oder um sich zu schmücken. Eine Zeit lang galten Tätowierungen als Stigma gesellschaftlicher Randgruppen, mittlerweile haben Tattoos aber beinahe einen Accessoire-Status erreicht – sind sie doch dank Lasertechnologie nicht mehr für die Ewigkeit und damit keine verbindliche Zierde mehr. In der Altersgruppe der 20 bis 30jährigen sind heute jeder dritte Mann und jede vierte Frau in Deutschland tätowiert. Mit dem Überschreiten der 30 beginnt bei vielen dann ein Wandlungsprozess: der Wunsch nach einer Tattooentfernung wächst.

Moderne Tattooentfernung mit Lasertechnologie

Schonende Tattooentfernung bei tattoolosFrüher musste man Tattoos noch operieren, um sie zu entfernen, mit dem großen Nachteil, dass immer Narben zurückblieben. Auch andere Verfahren wie die sogenannte Dermabrasion (das Abfräsen der Haut) oder Säureätzungen hinterlassen nicht nur Narben, sie schmerzen auch sehr. Vereinzelt findet man im Internet noch Hinweise auf diese Methoden und immer wieder gibt es angeblich eine neue Wundersalbe, die definitiv helfen soll. Man muss hier sehr vorsichtig sein, denn in den meisten Fällen handelt es sich um Schwindelei. Nicht umsonst setzen auch Hautärzte heutzutage auf moderne Lasertechnologie. Bei der Wahl eines Tattooentferners sollte man aber darauf achten, dass man Experten für Tattooentfernung findet, die tagtäglich mit den speziellen Lasern arbeiten. Bei der Behandlung zeichnet der Lasertherapeut das Bild des Tattoos mit dem Laser nach (siehe Bild). Laser ist hochenergetisches Licht, das die Farbpartikel der Tinte aufbricht und kleinste Farbteilchen hinterlässt, die vom Körper abgebaut werden können. Das Tattoo verschwindet von Behandlung zu Behandlung mehr.

Wie funktioniert Tattooentfernung mit Laser?

“Licht ist elektromagnetische Strahlung, die für den Menschen sichtbar ist. Dieser Teil des elektromagnetischen Spektrums reicht von etwa 380 nm bis 780 nm Wellenlänge.” (Quelle: WikipediaLichtspektrum von Tatoute und Phrood auf Wikimedia CC BY SA 3.0Licht setzt sich – wie dieses Spektrum zeigt, aus Farben zusammen, wobei jeder Farbe eine bestimmte Wellenlänge zukommt. Diese Eigenschaft von Licht nutzt man bei der Tattooentfernung mit Laser. Der Laser wird auf die optimal passende Wellenlänge der Tattoofarbe eingestellt, so dass nur die Farbpartikel des Tattoos betroffen werden, die umliegenden Hautbereiche aber nicht geschädigt werden. Der gesamte Prozess ist schmerzarm und da die Haut selbst nicht verletzt wird, bildet sich auch kein Narbengewebe. Die behandelte Fläche wird unmittelbar heller und verschorft dann. Erst wenn der Schorf abgeht kann man erkennen, wie viel Farbe der Körper bereits abtransportieren konnte.

Die Tattooentfernung mit Laser ist die erfolgreichste und effektivste Methode, um Tätowierungen narbenfrei und schmerzarm zu entfernen. Eine 100 prozentige Garantie, dass die Tätowierung restlos abgebaut wird, gibt es jedoch nicht. Bestenfalls ist das Tattoo an manchen Stellen innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zu sehen, an anderen wird die Haut an dieser Stelle nicht mehr makellos. Das liegt an der unterschiedlichen Qualität der Farben und ihrer Zusammensetzung, für die es immer noch keine verbindliche Vorschriften gibt. Bei der Entfernung von farbigen Tattoos muss man mit unterschiedlichen Lasern arbeiten, um die richtigen Wellenlängen einzustellen. Das kann die Behandlung natürlich verlängern. Im Schnitt sind an die sechs bis zehn Sitzungen nötig, um ein Tattoo restlos zu entfernen. Zwischen den Anwendungen sollten aber immer einige Wochen liegen, in denen sich die behandelte Hautstelle wieder beruhigt. In dieser Zeit kann es zu Schwellungen und kleinen Blutungen kommen.    Bei tattoolos halten wir Pflegeprodukte für sie bereit und geben ihnen Tipps, wie sie sich am besten verhalten, damit ihre Tattooentfernung erfolgreich ist – Sonnenlicht ist zum Beispiel tabu.

Kosten einer Tattooentfernung

Wie viel eine Tattooentfernung kostet, variiert sehr stark. Die Größe und das Alter des Tattoos, die Professionalität des Tätowierers oder auch die Hautkonsistenz sind alles Faktoren, die den Fortgang der Entfernung beeinflussen. Auch die Farben des Tattoos spielen dabei eine Rolle. Normalerweise muss man die Kosten einer Tattooentfernung selbst tragen, denn: Tattoos gelten als Privatangelegenheit, weshalb die Krankenkassen nicht für ihre Entfernung aufkommen. Ausnahmen von dieser Regel gibt es aber natürlich. Wenn ein Tattoo gesundheitliche Probleme verursacht, wie z.B. unerwartet eine schwere Allergie auslöst, dann beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Bei tattoolos machen wir ihnen nach einer kostenlosen Beratung und Probebehandlung gerne einen individuellen Kostenvoranschlag.

Folgen von Tatoos bereits vorher bedenken

Obwohl sich nahezu jedes Tattoo heutzutage narbenfrei und schmerzarm wieder entfernen lässt: bevor man sich für ein Tattoo entscheidet, sollte man sich reiflich überlegen, ob man das Motiv und seine Aussage auch noch in zehn, zwanzig, dreißig Jahren gut findet und mit sich herumtragen will. Trotz weitgehender gesellschaftlicher Akzeptanz gibt es doch noch einige Berufe, in denen Tattoos zum Hemmschuh werden können. Eine Hautstelle, die sich jederzeit verdecken lässt ist dann vielleicht ein geeigneter Kompromiss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.