Tattoo? Auf Nimmerwiedersehen!

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“We had joy, we had fun, we had seasons in the sun” singt Terry Jacks in seinem großen Hit “Seasons in the Sun”, den viele Mitte 30-Jährigen heutzutage wahrscheinlich um eine weitere Zeile erweitern könnten: “We were young, we had fun” und das nächste Tattoostudio war gleich um die Ecke… Eine Jugendsünde, passiert aus einer Laune heraus mit 18, 19 oder 20. Jetzt ist es peinlich das Tattoo und soll so schnell wie möglich weg. Die Tattooentfernung mit Laser kann helfen – aber nicht über Nacht.

Nur eine Rose

Rose Tattoo by Alice Carrier on flickr CC BY ND 2.0

Sie war 16, Austauschschülerin in Philadelphia und das Leben war aufregend und gerade ein einziges Abenteuer. Anfang der Neunziger, als Julia Roberts noch mit Kiefer Sutherland zusammen war und sich gerade ein chinesisches Zeichen für Stärke aufs Schulterblatt hatte stechen lassen. Genau auf dieser Position wollte sie eine kleine Rose. Den Ausweis vom ehemaligen Verbotene Liebe-Star Nicole Allmann wollte damals niemand sehen, und mit 18 ließ sich die geborene Schweizerin dann noch eine Spinne auf den Knöchel stechen. Da hatte sich Julia Roberts schon wieder von Sutherland und dem gemeinsamen Tattoo getrennt.

Tattoos in der Jugend

Model und Schauspielerin Nicole Allmann, die mittlerweile Herausgeberin eines Travel Guides für iPhones ist, erinnert sich im InStyle Beauty Report vom Februar 2010:

„Ich war jung und alle Hollywood-Stars hatten plötzlich eins […]. Je älter ich wurde, desto mehr wurde die Tätowierung ein Problem. Irgendwann habe ich das Tattoo bei Modeljobs nicht mehr angegeben. […] Die Firmen hätten mich damit nicht gebucht.“

Gemodelt hat sie weiterhin, aber die Tattoos wurden unter dicken Camouflage Make-Up-Schichten verborgen. Dieser extra Aufwand hat bereits bei mehreren Hollywood-Schauspieler zu Tattooentfernungen geführt, u.a. bei 50Cent; wer täglich fünf Stunden eher am Set sein muss, damit die Tätowierungen für eine Rolle überschminkt werden können, überlegt sich irgendwann, ob es das wirklich wert ist. Dennoch haben Tattoos eine lange Tradition, angefangen beim Steinzeitmenschen – wie der Fund von Ötzi belegte – über ägyptische Mumien hin zum Zombie Boy im 21. Jahrhundert.

Tattoos können Modeschmuck oder Liebesbeweis sein, religiöse oder eine andere Gruppenzugehörigkeit symbolisieren. Vor einigen Jahren galten Tattoos immer noch als Domäne von Musikern oder Gefängnisinsassen. Das hat sich mittlerweile geändert und auch einige Topmodels sind tätowiert. Doch je beliebter Tattoos werden, desto vergänglicher werden sie auch. Sie verkommen zu Launen, die sich wieder entfernen lassen. Nicole Allmann ging schließlich vor drei Jahren zur Laserbehandlung, als sie sich ganz sicher war, dass sie keine Narben davon tragen würde. Dieses Risiko besteht. Allerdings nur, wenn man auf falsche Geräte, schlecht oder gar nicht ausgebildete Lasertherapeuten und unhygienische Studios vertraut.

Tattooentfernung bei tattoolos®

Bei tattoolos® arbeiten daher nur Profis an den extrem teuren Spezialgeräten, den tattoolos q-switched Nd:YAG-Lasern, die beste Ergebnisse bei der Entfernung garantieren. Schmerzarm, narbenfrei und effektiv, so soll die Tattooentfernung laufen. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und tagtägliche Praxis an den Geräten. Wie viele Sitzungen im Einzelfall nötig sind, bis ein Tattoo völlig verschwindet, dazu wird eine kostenlose Probebehandlung vereinbart. Die Anzahl der nötigen Termine  kann aber nie zu 100-prozentig garantiert werden. tattoolos bietet daher auch unterschiedliche Preismodelle an, vom Paketpreis bis hin zur Bezahlung jedes einzelnen Termins.

Bei der Behandlung dringt das hochenergetische Licht des Lasers in die zweite Hautschicht, in der die Farbpigmente des Tattoos abgespeichert sind. Durch den Laser brechen die Pigmente der Tinte auseinander und können dann vom Lymphsystem des Körpers abtransportiert und ausgeschieden werden. Zwar greift der Laser lediglich die Tattoofarbe an, die behandelte Stelle braucht aber dennoch eine Pause, um sich vor der nächsten Sitzung zu beruhigen.

Tattooentfernung braucht Zeit

Auch Dermatologen meinen, dass die Pausen zwingend nötig sind. Professor Dr. Raulin, Laserexperte an der Klinik Karlsruhe meint sogar: „Je länger man bis zum nächsten Termin wartet, desto besser.“” (zit. nach InStyle, Beauty Report, Februar 2010, Autorin: Sabine Streitel). Gerade nach dem ersten Termin sind Rötungen, Schwellungen und kleinere Blutungen nicht selten. Auch Blasen kann das Tattoo dann werfen. Wichtig ist es, sich an die Tipps zur Nachbehandlung zuhause zu halten. Kühlen, von der Sonne fern halten und täglich zwei Gläser Ananassaft sind etliche Tipps, die die Profis von tattoolos auf Lager haben.

Entscheidung in Ruhe treffen

Ob man mit einem Tattoo seinem Idol nacheifern möchte wie Nicole Allmann, die Eltern ärgern oder bei einem Trend dabei sein will: nochmals darüber schlafen, bevor man zum Tattoo-Studio geht, erspart einem später eine zwar schmerzarme, aber doch langwierige Behandlung, die natürlich auch Geld kostet. Und ganz nebenbei: Die Statistik bestätigt, dass die meisten ihre Entscheidung fürs Tattoo nach gerade einmal drei Jahren bereuen, ab Mitte 30 beginnen sie dann, sich Tattoos entfernen zu lassen. Das kann am Job liegen, aber auch einfach am veränderten Lebensstil. Und 2006 stieg auch die Zahl der unter 30-jährigen, die Tattoos uncool fanden, bereits wieder an. Trends und Moden vergehen manchmal schneller als man denkt…

Foto: Alice Carrier Rose Tattoo on flickr. CC BY ND 2.0

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