Zehn Gründe für die Tattooentfernung (II)

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Ob David Beckham, Claudia Effenberg, oder Hollywood Starlets – Tattoo-Fehler kommen in den besten Familien vor. Da heißt es dann „Love never die“ statt „Lover nie dies“, „ViHctoria“ mit „h“, oder ein schwarzer Klecks prangt dort, wo das Familienwappen glänzen sollte – auch die besten Tätowierer sind nicht vor Fehlern gefeit. Die Entscheidung zur Tattooentfernung kann aber auch aus ganz anderen Gründen erfolgen. Was früher „für immer“ hieß, bedeutet heute einige Besuche beim Spezialisten wie tattoolos. Wir haben einige Motive für die Tattooentfernung zusammengestellt.

6. Liebesaus erfordert Neustart

Einer der traurigsten Gründe für eine Tattooentfernung ist natürlich das Beziehungsende. Wer sich im Hochgefühl der frischen Verliebtheit Erinnerungen und Treueschwüre an den Partner stechen ließ, der möchte meist nicht mehr täglich daran erinnert werden, dass es leider doch nicht geklappt hat. Noch haben sich Seal und Heidi Klum nicht dazu geäußert, ob sie sich ihre Namenstattoos entfernen lassen wenn. Spätestens, wenn eine neue Beziehung starten soll, heißt es aber vermutlich: weg mit der Vergangenheit, um neu und unbelastet zu starten. 

7. O Tempora, o mores!

Jede Zeit hat ihre eigenen Sitten, Regeln und Moden. Was in den Achtzigern unglaublich in war, galt in den Neunzigern als veraltete Modesünde – und kehrte doch in den letzten Jahren, also Anfang dieses Jahrtausends, wieder zurück. Wer sich früher ein Tattoo stechen ließ, der wollte meist bewusst ein Zeichen gegen solch flüchtige Trends setzen. Doch Tattoos sind längst vom Trendzyklus eingeholt worden und damit selbst kurzlebigen Moden unterworfen. Sie sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Einer der langlebigeren Trends scheint das Band um den Oberarm zu sein, abgeflaut ist dagegen mittlerweile das Interesse am Tribal-Tattoo im unteren Rückenbereich. Dafür kommen neue Körperstellen hinzu, die plötzlich in sind. Momentan ist das gerade die Innenseite des Handgelenks, also über der Pulsader. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend wieder vergeht – und dann ist es gut, dass sich Tattoos inzwischen so gut entfernen lassen, denn am Handgelenk lassen sich Tätowierungen natürlich äußerst schlecht verbergen und können so leicht zum Karrierehindernis werden.

8. Beruf und Karriere

Natürlich ist es in den meisten Branchen kein Problem mehr, tätowiert zu sein. Doch es gibt immer noch Berufe und vor allem auch Karrierelevel, in denen sichtbare Tattoos zum Hemmschuh werden. Damit sind gar nicht unbedingt Karrieren im Staatsdienst gemeint, wie bei der Bundeswehr oder der Polizei; auch in großen Firmen spielt öffentliches Auftreten eine wichtige Rolle. Die Chefetage entscheidet, wer Karriere macht und hier kommt es meist noch zu Generationenkonflikten. Früher waren Tattoos ein Zeichen von gesellschaftlichen Randgruppen. Bis sich diese Haltung überall ändert, werden vermutlich noch ein paar Jahre vergehen.

9. Religion und Tattoos

 Die Toleranz der Weltreligionen gegenüber Tattoos ist unterschiedlich ausgeprägt. Während im Christentum keine Einwände gemacht werden, sehen Judentum und Islam Tätowierungen als Verletzungen der gottgegebenen Gestalt des Menschen an. Im Hinduismus und Buddhismus gibt es dagegen sogar Mönche, die sich auf spirituelle Tattoos spezialisiert haben. Welche Rolle der Glaube bei der Entscheidung zur Tattooentfernung spielt ist jedenfalls eine sehr individuelle.

10. Tattooentfernung mit Laser

Generell gilt: wer heutzutage unglücklich mit seiner Tätowierung ist, dem kann geholfen werden. War das Tattoo früher ein “Stich fürs Leben” (wie das heutige Titelbild von seiner Fotografin Sabrina Gonstalla pixelio.de genannt wurde), so lässt sich heute so gut wie jedes Tattoo dank der modernen Lasertechnologie schmerzarm und narbenfrei entfernen. Oder so bearbeiten, dass Platz für ein neues Bild entsteht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur: achten Sie auf ausgebildete Lasertherapeuten, gehen Sie nur zum Spezialisten und sorgen Sie für hygienische Bedingungen, damit die Entfernung Ihres Tattoos gut über die Bühne gehen kann.

 

2 Kommentare

  1. Charlotte sagt:

    ich habe gelesen, daß Sie auch Alterflecken entfernen. Wird das auch mit dem gleichen Laser gemacht, wie hier bei der Tattoo Entfernung?

  2. tattoolos sagt:

    Hallo Charlotte, danke für deinen Kommentar. Der tattoolos Laser eignet sich bestens für die Entfernung von Altersflecken. Da es sich bei Altersflecken, wie auch bei einem Tattoo, um Pigmentierungen handelt können diese ebenfalls hautschonend und narbenfrei entfernt werden. I.d.R werden hier nur wenige Behandlungen benötigt um eine vollständige Entfernung zu gewährleisten.

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