Tätowierungen und Tattoos entfernen

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Seit mehr und mehr tätowierte Stars wie David Beckham oder Britney Spears die Lasertherapie wählen, um sich von alten Tattoos zu trennen oder diese für neue Bilder aufzubereiten, wird der Gang zur Tattooentfernung immer beliebter. Je mehr Tattoos gestochen werden, desto mehr wollen auch entfernt werden. Immer mehr Menschen fühlen sich mit ihren Tätowierungen nicht mehr wohl – vor allem Frauen zwischen Mitte Zwanzig und Fünfzig heben diese Statistik an.

Lasertherapie ist die Lösung

David Beckham. By Kunal Shah, CC BY 2.0

Gründe für eine Trennung vom Tattoo gibt es viele; die Tattoo-Mode entwickelt sich weiter, eine Beziehung endet, das Körpergewicht beginnt sich zu verändern oder es wird die lang erhoffte Beförderung in Aussicht gestellt, falls man bereit ist, sich vom bunten Bildchen zu trennen… Wer sich  überlegt, seine Tätowierung entfernen zu lassen oder wer gerne mal etwas anderes auf Oberarm, Schulter oder dem Handgelenk sehen möchte, der sollte sich gut informieren, bevor er sich für ein Tattooentfernungsstudio entscheidet. Die Methode zur Entfernung sollte allerdings immer die Lasertherapie sein, denn:

Lasertherapie

Die Entfernung mit dem Laser ist die effektivste und gleichzeitig eine schmerzarme und narbenfreie Methode, um sich von Tätowierung oder Tattoo zu trennen. Bei einer fachgerecht angebrachten Tätowierung befinden sich die Pigmente der Tattootinte in der mittleren Hautschicht, der sogenannten Dermis. Nur hier bleibt das Tattoo weitestgehend farbecht erhalten. Sind die Farbpigmente zu oberflächlich gestochen, dann verschwinden sie mit der Zeit von selbst, da sich die äußere Hautschicht regelmäßig erneuert. Bekommt ein Tattoo nach einiger Zeit “Löcher”, dann ist davon auszugehen, dass der Tätowierer hier nur die äußere Hautschicht getroffen hatte.

Bei der Entfernung des Tattoos fährt man die Zeichnung mit dem Laser nach, und erhitzt gezielt die Farbpigmente. Durch die starke Energie geraten sie in Schwingungen bis sie in kleinste Farbpartikel aufbrechen.  Diese Teilchen können dann vom Immunsystem abgebaut werden. Von Behandlung zu Behandlung verblasst das Tattoo mehr und mehr. Aufgrund der Farbeinstellung des Lasers und wegen des kurzen Impulses bleibt die Haut unversehrt.

Wahl des passenden Lasers

Je nach Farbe der Tätowierung, die entfernt werden soll, kommen verschiedene Lasertypen mit unterschiedlichen Wellenlängen zum Einsatz. Für dunkle und rote Tattoos eignet sich der Neodym- YAG Laser. Grüne Tätowierungen entfernt man dagegen am Besten mit einem Rubin Laser. Wer sich für die Tattooentfernung entscheidet, sollte unbedingt nachfragen, welche Laser eingesetzt werden und wie es um die Absorptionsfähigkeit der Tattootinte bestellt ist. Nur Tattooentfernungsstudios, die mit unterschiedlichen Lasertypen arbeiten, können bunte Tätowierungen wirklich vollständig entfernen.

Zeitaufwand

Für die Tattooentfernung muss man Zeit einplanen. Die einzelnen Sitzungen dauern zwar – je nach Größe und Farbe des Tattoos – meist nur ein paar Minuten, doch zwischen den Terminen braucht die betroffene Hautstelle Zeit, um zu regenerieren. So sollte zwischen den einzelnen Sitzungen beim Tattooentferner jeweils mindestens vier Wochen liegen. Auch daher ist es sinnvoll, eine gute Wahl zu treffen, denn: über mehrere Monate wird man das Lasertherapie-Zentrum regelmäßig aufsuchen.

Behandlungserfolg

Der Behandlungserfolg ist stark von dem zu entfernenden Pigment abhängig. Welche Inhaltsstoffe befinden sich in der Tattoofarbe? Wie tief wurde gestochen und wie viel Farbe wurde in die Haut eingebracht? Auch diese Faktoren sind bei der Tattooentfernung zu berücksichtigen. Wichtig ist hierbei die Erfahrung des Lasertherapeuten. Tattooentfernung basiert auf Wissen und Erfahrung. Lassen Sie sich nur von Laserexperten  behandeln, die sich auf die Tattooentfernung spezialisiert haben.

Risiken

Im Vergleich zu anderen Verfahren der Tattooentfernung sind die Risiken und Nebenwirkungen bei der Laserbehandlung geringer, aber wie bei jedem Eingriff am menschlichen Körper gibt es sie auch hier. Viel hängt davon ab, wie erfahren der Tattooentferner ist und wie gut der Tätowierer war. U.a. kann es zu Schattenbildung kommen, das ist eine Hypo- oder Hyperpigmentierung, die die Farbe der Haut an der Stelle des Tattoos verändert. In sehr sehr seltenen Fällen kann auch eine Narbe zurückbleiben. Wenn die Behandlung mit moderner Lasertechnik, den passenden Einstellungsparametern und von einem geübten Lasertherapeuten durchgeführt wird, liegt das Narbenrisiko deutlich unter 10%. Ist das Farbpigment beim Setzen des Tattoos unsachgemäß aufgetragen worden (z.B. in die untere Hautschicht) so genügt eine Laserbehandlung zur Entfernung des Tattoos häufig nicht mehr. Dann hilft nur noch die Transplantation eines Hautlappens. Diese lässt sich jedoch ohne zurückbleibende Narben nicht durchführen.

Kosten

Da eine Tätowierung keine Krankheit ist (außer es kommt zu plötzlichen allergischen Reaktionen auf das Tattoo), ist auch die Entfernung eines Tattoos keine Kassenleistung. Sämtliche Kosten sind daher aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Je nach Anbieter kann das durchaus teuer werden. Doch keine Angst vor zu hohen Kosten. tattoolos bietet kundenfreundliche Einzelbehandlung und rabattierte Behandlungspakete an. Die tattoolos Garantie bietet weitere finanzielle Sicherheit. Fragen Sie Ihren Lasertherapeuten.

Bild: Kunal Shah “David Beckham”, 13. Mai 2012, CC BY 2.0 Lizenz auf wikimedia

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