tattoolos in den Zapfenstreich

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(c) Claudio Gennari - Cogli l'attimo ferma il tempo via flickrIm November findet in Berlin wieder das Berlin Tattoo Festival statt. Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, Tattoo Conventions und andere Festivals dieser Art gibt es schließlich viele, gerade in Berlin und anderen größeren Städten. Interessant wird es erst, wenn man einen Blick in die Liste der Unterstützer wirft: Präsentiert wird Berlin Tattoo nämlich von der Bundeswehr (auf dem Bild ist ein Umzug der italienischen Armee in Rom zu sehen, festgehalten von Claudio Gennari)! Tattoo und Bundeswehr? Genau, da war doch was…

Tattoo und Tätowierung

Es fällt sicherlich vielen schwer zu glauben, dass die Bundeswehr wirklich Tätowierungen unterstützen könnte. In der Tat lässt sich das Ganze auch schnell als Missverständnis aufklären, das mit Wortgebrauch und Sprache zu tun hat. Es liegt am Ursprung des Wortes „Tattoo“. Während jeder, der sich mit Tattooentfernung beschäftigt, als erstes an das polynesische „tatau“ denkt, gibt es im anglo-amerikanischen Raum noch eine völlig andere Bedeutung des Wortes: das englische „tattoo“ kann übersetzt auch Zapfenstreich bedeuten. Tattoo kommt in diesem Zusammenhang von „tap toe“, was übersetzt in etwa „den Zapfen (der Bierfässer) zumachen“ bedeutet und damit das Ende des Ausschanks. Heutzutage ist der Zapfenstreich in der Kaserne immer noch der Beginn der Nachtruhe, der seit dem 16. Jahrhundert traditionell mit Musik oder zumindest von einem Trommel-, Horn- oder Trompetensignal eingeläutet wird – das Berlin Tattoo ist daher natürlich keine Tattoo-Convention, sondern ein Festival für Militärmusik! Kein Wunder, dass man 2012 als Sponsor in Erscheinung tritt. Doch wie sieht es mit der Einstellung der Bundeswehr gegenüber Tätowierungen aus, welche Karrierechancen können sich tätowierte Soldaten erhoffen?

Tätowierungen bei der Bundeswehr

Die offizielle Haltung der Bundeswehr gegenüber tätowierten Soldaten ist dagegen ein anderes Thema. Ein allgemeines Tattoo-Verbot gibt es nicht. Ähnlich wie bei Polizisten wird aber verlangt, dass Tattoos verdeckbar sein müssen, in ihrer Bedeutung nicht gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen dürfen und, wer sich als Soldat tätowieren lassen möchte, sollte sich vorher die Erlaubnis seines Vorgesetzten einholen. Tätowierungen werden von der Bundeswehr nämlich als Risikofaktor für die Gesundheit eingeschätzt und Soldaten ist verboten, gesundheitsgefährdende Handlungen vorzunehmen – wer sich also ungefragt tätowieren lässt, dem droht ein Disziplinarverfahren. Im Allgemeinen hängt die Toleranz von Tattoos bei der Bundeswehr aber stark von individuellen Vorgaben der verantwortlichen Offiziere ab. So lassen sich auch keine allgemeingültigen Vorhersagen zu den Karriereaussichten tätowierter Nachwuchskräfte machen. Soldaten haben jedoch als Staatsvertreter wie Polizisten eine Vorbildfunktion. Wer daher auf Nummer sicher gehen will in punkto Karriere beim Heer, der sollte sich vorher gut überlegen, ob er sich tätowieren lassen möchte oder gegebenenfalls auch eine Tattooentfernung in Betracht ziehen.

Checkliste für die Tattooentfernung

Tattooentfernungen sind dank der technischen Entwicklungen heutzutage schmerzarm und narbenfrei möglich – allerdings sollte man nicht jedem vertrauen, der sich Tattooentferner nennt. tattoolos hat eine Checkliste formuliert, die man vor der Tattooentfernung auf alle Fälle überprüfen sollte. Am allerwichtigsten ist das Wissen, dass es nur eine einzige erwiesenermaßen funktionierende Methode gibt, um Tattoos schmerzarm und narbenfrei zu entfernen, und das ist die Tattooentfernung mit Laser. Hier gilt es nun sich nur ausgebildeten Lasertherapeuten anzuvertrauen. Wer sich auf Tattooentfernung spezialisiert hat, hat auch am meisten Erfahrung mit dem Laser und den unterschiedlichen Faktoren wie Hautbeschaffenheit und Tattoo-Farben, die die Tattooentfernung bei jedem Menschen anders gestalten lassen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich der hygienische Standard des Tattooentfernungsstudios. Auch sollte man sich nicht von Pauschalangeboten ködern lassen, da jede Tattooentfernung einen individuellen Charakter und auf eine intensive und kostenlose Beratung bestehen. Im Idealfall können Sie sich sogar einmal gratis probebehandeln lassen wie bei tattoolos, dem Premiumanbieter für Tattooentfernung.

Wer also tattoolos zum nächsten Zapfenstreich antreten möchte: unsere ausgebildeten Lasertherapeuten freuen sich über Anruf, Mail oder sogar Skype-Chat.

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