Tattoo Risiko: Die Gefahr geht unter die Haut

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Tattoo Risiko - Frau wird am Bein tätowiert

Krebserregende Stoffe, Allergien, Infektionen – macht dein Tattoo dich krank? Gibt es wirklich so ein hohes Tattoo Risiko oder ist alles halb so schlimm? Wenn es um den Schutz der Bürger vor Gefahren bezüglich Lebensmittelsicherheit, Produktsicherheit, Kontaminanten in der Nahrungskette und Tierschutz sowie gesundheitlichen Verbraucherschutz geht, ist das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) zur Stelle. Es soll Sorge dafür tragen, dass Gefahren untersucht und die Bürger darüber informiert werden.

So führte das Institut auch eine eingehende Untersuchung zu Tätowiermitteln und deren Einfluss auf die Gesundheit durch und stellte die Ergebnisse in ihrem Wissenschaftsmagazin BfR2GO vor (Ausgabe 01/2018). Dass diese Studie dringend nötig ist, zeigt nicht nur die stetig steigende Anzahl Tätowierter – sondern auch das Ergebnis der Untersuchung.

Wie vielen Menschen in Deutschland ist das Risiko beim Tattoo bewusst?

Früher war es ganz klar: Wer tätowiert ist, gehört zum Bodensatz der Gesellschaft. Kriminelle, Matrosen, Knastis, Kneipenschläger … die Liste ließe sich unangenehm fortführen. Doch seit den 1990er Jahren sind Tattoos im Mainstream angekommen. Kaum ein Künstler, Sportler oder sonstiger Prominenter, der nicht tätowiert ist. Selbst junge Frauen aus einem verschlafenen Dorf in Bayern tragen ein kleines Tattoo auf dem Unterarm. Laut dem Bundesamt für Risikobewertung ist heute sogar jeder Fünfte in Deutschland tätowiert. Wie vielen Menschen ist aber bewusst, dass ein Tattoo mit Risiken verbunden ist? Fakt ist: Eine Tätowierung ist schon beim Stechen eine Belastung für die Haut. Seriöse Tattoostudios klären ihre Kunden vorab über mögliche Gefahren auf, doch gerade in Bezug auf Tattoo-Farben gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse. Für das BfR höchste Zeit, diese Gefahren im Detail zu erforschen. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse dieser Forschungen zeigen: Über die Folgen eines Tattoos solltest du dir unbedingt Gedanken machen!

Was sind die Gefahren einer Tätowierung?

Tattoorisiko - Schriftzug wird tätowiertEigentlich ist jedes Tattoo ein Risiko. Denn: Eine frische Tätowierung ist eine offene Wunde, die sich mit Bakterien, Viren oder Pilzen infizieren kann. Das passiert zum Beispiel durch mangelnde Hygiene oder verunreinigte Tattoofarben. Genau wie bei der Auswahl eines Studios zur Tattooentfernung, ist die achtsame Auswahl eines Tattoostudios sehr wichtig.

Unsere Tipps:

  • Schaue nach Bewertungen des Studios im Internet.
  • Sieh dir vorab Fotos und Beschreibungen an oder geh persönlich beim Studio vorbei.
  • Begutachte die Betreiber aufmerksam.

Solltest du kein gutes Gefühl bei einem dieser Punkte haben, schau lieber nach einem anderen Studio!

Im Übrigen arbeiten wir bei tattoolos an einer Seite, auf der wir Dir besonders gute Tattoostudios vorstellen werden. Damit wollen wir Dir eine Hilfe geben und Deine Suche nach Top-Studios vereinfachen.

Es gibt aber auch Risiken, auf die selbst das beste Tattoostudio wenig Einfluss hat: Die Inhaltsstoffe der Tätowiermittel und wie sich die Farbpigmente in deinem Körper verhalten.

Was ist mit den Tattoo-Farben? Sind die gefährlich?

Die Partikel der Tattoofarbe sind Fremdkörper für deinen Organismus. Sie können allergische Reaktionen oder andere Beschwerden hervorrufen. Selbst eine krebserregende Wirkung halten viele Fachleute für möglich. Das alles ist mittlerweile seit Jahren mehr oder weniger bekannt, doch es gibt immer noch sehr viele offene Fragen zum Thema Risiko Tattoo. Diese betreffen vor allem die Inhaltsstoffe der Tätowiermittel. So wurden zum Beispiel aus ethischen Gründen keine Tierversuche mit Tätowiermitteln unternommen. Selbstverständlich ist das gut für die Tiere, doch das weitreichende Wissen zu den Gefahren der Farben bleibt unklar. Denn es fehlt nach wie vor für viele Inhaltsstoffe eine Sicherheitsbewertung. So kann die eventuelle toxische Wirkung der Partikel, die beim Zerfall der Farbpigmente entstehen, bisher weder nachgewiesen noch gänzlich ausgeschlossen werden.

Rechtlich zählen Tätowiermittel übrigens zu den Kosmetika und werden im Kosmetikrecht reguliert. Die Hersteller allerdings berufen sich darauf, dass diese nicht auf die oberen Hautschichten aufgebracht werden und somit keine Kosmetika sind. Daher erstellen sie keine toxikologischen Sicherheitsberichte für ihre Produkte.

Welcher Teil der Tattoo-Tinte ist schädlich?

Tattoo Risiko - Tattoofarben auf einem Haufen

Flickr.com – The Dame

Ein weiteres Problem ist die Zusammensetzung der Tattoofarben. Denn eine Unmenge an Inhaltsstoffen ist enthalten, was eine Risikobewertung sehr schwierig macht. Besonders die enthaltenen Binde- und Konservierungsmittel können verunreinigt oder schädlich für den Körper sein. Allergien, die kurz nach dem Stechen eines Tattoos auftreten, sind auf diese Inhaltsstoffe der Tinte zurückzuführen. Der Knackpunkt ist: Vor einigen Jahren gab es noch keine genauen Vorschriften zur Zusammensetzung der Tattootinte. Heute gibt es strengere Vorgaben, doch nach wie vor sind die Auswirkungen der enthaltenen Komponenten nicht ausreichend erforscht.

Selbst wenn Tätowierungen professionell gestochen sind, können im Laufe der Zeit einzelne kleine Pigmente zerfallen und sich aus der Haut lösen. Das passiert unabhängig von der tätowierten Stelle und der Art des Tattoos. Das bedeutet: Ein bunter Karpfen auf der Schulter baut sich nicht schneller ab als eine schwarze Blüte auf dem Unterarm. Da die Farbpigmente teilweise zu gesundheitsschädlichen Substanzen zerfallen, können sie Allergien auslösen oder Infektionen zur Folge haben. Nach aktuellen wissenschaftlichen Annahmen bergen besonders die rote und die blaue Farbfamilie potentielle Risiken. Da bisher nur wenige konkrete Studien zum Thema durchgeführt wurden, gibt es jedoch kaum gesicherte Erkenntnisse.

Das Bundesamt für Risikobewertung plädiert daher für Langzeitstudien, Tierversuche und epidemiologische Studien zu den heute verwendeten Tattoo-Farben. In dem 2018 erschienen Fach-Artikel des BfR werden die Ergebnisse der jüngsten Forschungen des Instituts bereits vorgestellt. Dennoch liefern diese Untersuchungen nur eine grobe Übersicht und müssten durch umfassendere Studien ergänzt werden.

Ist auch das Entfernen des Tattoos mit dem Laser risikobehaftet?

Darauf können wir nur mit einem Jein antworten. Das Lasern selbst ist nicht schädlich und grundsätzlich wenig risikobehaftet. Die Risiken gehen vor allem von der Tattoo-Tinte und ihren Farbpartikeln aus.

Im Artikel „Ablauf einer Tattooentfernung“ sind wir näher auf das Thema eingegangen. Zusammengefasst werden Farbpigmente beim Tätowieren in die zweite Schicht der Haut eingebracht. Dort werden sie dauerhaft gespeichert – im Gegensatz zur obersten Hautschicht, die sich ständig erneuert. Doch nur große und schwer lösliche Partikel werden gespeichert – kleinere werden abgebaut und an das Lymphsystem zum Abtransport abgegeben. Diesen Effekt macht sich die Laserbehandlung bei der Entfernung der Tätowierung zunutze. Der Laserstrahl sorgt dafür, dass die großen Farbpartikel platzen und in Miniaturform durch die Lymphbahnen abtransportiert werden können.

In genau diesen vielen kleinen Partikeln liegt das Risiko beim Tattoo-Entfernen. Einige davon können unerwünscht oder gesundheitsgefährdend sein. Doch es gibt viele Möglichkeiten zur Minimierung der Gefahren für dich und deine Gesundheit.

Was bedeutet das für dich, wenn du deine Tätowierungen loswerden möchtest?

Risiko Tattoo - Eine Tätowierung wird mittels Laser entfernt

Wichtig ist, dass das Studio dir ein ganzheitliches Konzept vorlegt, das nicht nur das reine Lösen der Farbpartikel aus den Hautschichten beinhaltet. Denn gelöste Partikel bedeuten noch lange nicht die Lösung des Problems. Das Konzept sollte immer eine ganzheitliche Tattooentfernung umfassen. Ziel des Verfahrens ist die vollständige Ausleitung der Tattoo-Inhaltsstoffe und aller mit der Tattoofarbe in Verbindung stehenden, nicht körpereigenen Stoffe aus dem Organismus. Besonders wichtig ist das für die Farbpartikel, die nach der Laserbehandlung in unterschiedliche Substanzen zerfallen. Einige davon sind sogenannte „Toxine“, die deinen Körper so schnell wie möglich verlassen sollten.

Um das Risiko beim Tattoo-Entfernen so minimal wie möglich zu halten, lass dich gern vorab von unseren Experten beraten. Unser Team erklärt dir nicht nur im Detail, was beim Lasern genau passiert. Wir zeigen dir auch Wege auf, wie die gefährlichen Stoffe der Tätowier-Farbe ausgeleitet werden und so deiner Gesundheit keinen Schaden mehr zufügen.

Was bedeutet Ausleitung?

Die Ausleitung ist die Entgiftung des Körpers, sozusagen die Befreiung des Organismus von den toxischen Zutaten der Tattoofarbe. Dies ist ein Vorgang, der ohnehin regelmäßig stattfinden sollte. Denn unser Körper wird im Alltag ständig mit Kleinstpartikeln und Umweltgiften belastet. Manchmal schafft er es allerdings nicht, sich selbst zu entgiften. Dazu braucht er deine Unterstützung.

Bei tattoolos arbeiten erfahrene Spezialisten auf diesem Gebiet. Wir wissen, wie es geht, und beraten dich hinsichtlich der Maßnahmen, unterstützender Produkte und einer vorteilhaften Ernährung. So greifst du deiner Gesundheit während der Behandlung oder völlig unabhängig davon unter die Arme. Wir helfen dir dabei, dass die Tattoofarbe und andere toxische Substanzen deinen Körper so schnell wie möglich vollständig verlassen.

Unser Partner shejoba hat für uns einen Tee entwickelt, der die vollständige Ausleitung aller Toxine aus deinem Körper fördert – egal, in welcher Lebenssituation. Ob du deinen Alltag gesünder gestalten oder die Laserbehandlung zum Loswerden deines alten Tattoos unterstützen willst – der Tee entschlackt und hilft dabei, die ungewollten Substanzen aus deinem Körper zu leiten. Neben dem Tee gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Artikel und Maßnahmen, die dich dabei unterstützen, gesund zu bleiben. Welche das sind, erklären dir die tattoolos Spezialisten gern im persönlichen Gespräch.

Was solltest du sonst noch über das Tattoo Risiko wissen?

Risiko Tattoo - Happytea von shejoba besitzt entgiftende Inhaltsstoffe

Auch bei der Laserentfernung des Tattoos entstehen, wie beim Tätowieren selbst, viele kleine Wunden. Auch hier ist es möglich, dass Bakterien, Viren oder Pilze in die Wunde eindringen und für eine Entzündung sorgen. Daher müssen im Studio höchste Hygienestandards eingehalten werden. Außerdem müssen die Mitarbeiter in diesem Fachbereich gut ausgebildet sein und im Studio sollte nur moderne Technik verwendet werden. Immerhin haben sich die technischen Standards in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Auswahl des Studios, das dich von deiner Tätowierung befreien soll, ist also elementar, wenn die Entfernung nicht zu einem weiteren Tattoo Risiko werden soll. Eine kleine Hilfe hierzu findest du in unserer Checkliste zur Tattooentfernung.

Wir sind übrigens in zwölf Bundesländern vertreten. Darunter sind Bayern, Hessen, Sachsen, Brandenburg und unser Hauptsitz: Berlin. Unsere Experten helfen dir gern, deine Fragen rund um Tattoos und die Folgen für deine Haut und deine Gesundheit zu klären. Anschließend zeigen wir dir die Möglichkeiten, unerwünschte Motive wieder loszuwerden.

Wenn du unsere Tipps beachtest, kannst du die Risiken der Tätowierungen und deren Entfernung entscheidend minimieren und endlich wieder tattoolos und befreit in deinen Alltag starten. Ganz ohne ungewollte Überbleibsel des Tattoos in deiner Haut oder weitreichende Folgen für deine Gesundheit.

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