Schadet das Tattoo Ihrem Image ?

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Wie Sie die Zweifel einfach beseitigen.

Wir alle sind eitel und streben nach einem ganz bestimmten Image. Uns allen ist es wichtig in der Öffentlichkeit, im Privatleben oder im Beruf positiv wahrgenommen zu werden. Neben bestimmten Verhaltensmustern, der verbalen Ausdrucksweise und der gezielten Auswahl von Hobbys, ist die Gestaltung unserer äußeren Erscheinung ein wichtiges Instrument dem Gegenüber zu zeigen, wer wird sind oder wer wir gerne sein möchten. Die Entscheidung für ein Tattoo oder auch gegen ein Tattoo steht dabei unter besonders kritischer Beobachtung. Doch welchen Einfluss hat ein Tattoo auf das persönliche Image? Wirkt es wirklich positiv oder hat es doch eher einen negativen Beigeschmack?

Früher waren meist nur Seeleute und Soldaten tätowiert, so wie Gefangene und Mitglieder im Verbrechermilieu. Somit ist klar, welches Image ein Tattoo damals in der Gesellschaft verkörperte: Wer ein Tattoo trug, war lebenslänglich mit einem negativen Image gebrandmarkt.

Bereits in den sechziger und siebziger Jahren wurde das Tattoo dann für bestimmte Musikszenen und Subkulturen zum Markenzeichen erkoren.

Erst Ende der achtziger Jahre haben Tätowierungen fast alle Gesellschaftsschichten erreicht. Viel mehr noch: Das Tattoo wurde zeitweise zum Modetrend. Das Arschgeweih, war fast ein „must have“. Mittlerweile ist es allerdings längst zum „no go“ mutiert. Niemand trägt mehr das breite horizontale Ornament, das vorzugsweise die Steißgegend junger Mädels zierte. So ändern sich die Zeiten und damit die Anforderungen an ein bestimmtes Image.  Was gestern noch hipp gewesen sein mag, wurde längst als imageschädigend entlarvt. Jeder der sein Image pflegt, muss daher auch die Tattoo-Frage immer wieder neu überdenken, und überprüfen, ob sein Tattoo noch den Zeitgeschmack trifft und eine Tätowierungen die Anforderungen an sein gewünschtes Image erfüllt. Doch irgendwann schlägt für jeden Menschen die Stunde, wo Haut und Motiv getrennte Wege gehen. Das ist leider der Fall, wenn in einem bestimmten Alter die Straffheit der Haut nachlässt; dann können die zwischenzeitlich verwelkten Rosen auf dem Oberarm und die verzerrten Schriftzüge von Verflossenen, dem Image nur noch schaden.

Imagewechsel gefällig?

Jeder der sich beruflich verändert oder gesellschaftlich aufsteigt oder dies zumindest vor hat, braucht ein bestimmtes Image und sollte spätestens dann sein Tattoo nicht mehr ganz so offen und sichtbar tragen wie in der Jugendzeit. Das beste Bespiel ist unsere First Lady, Frau Wulff, die sich auch kritische Stimmen anhören musste, als ihre Tätowierung auf dem Oberarm erstmals öffentlich sichtbar wurde. Die Süddeutsche-Zeitung stellte in diesem Zusammenhang in einem Artikel vom 30. Juni 2010 gar die provokative Frage: „Wirken Tattoos an Frauen stylish oder prollig?“ Vielleicht würde unsere First Lady heute, stände sie noch einmal vor der Entscheidung „Tattoo ja oder nein“, diese besser einem professionellen Imageberater überlassen. Wer weiß. Doch auch wer nicht an der Seite eines Staatsoberhauptes durch die Welt reist und auch sonst keine große Karriere anstrebt, hat zumindest das Ziel ein lupenreines Image zu besitzen. Jeder sollte sich daher immer wieder die Fragen stellen: Passt ein Tattoo noch zu meinem guten Image?

Wenn das Tattoo nicht zum neuen Image passt,
dann muss es einfach weg?

Ihr Tattoo beeinflusst Ihr Image auf jeden Fall, so oder so. Und wenn Sie sich verändern wollen und das Tattoo zu ihrem beabsichtigten Image nicht mehr passt, dann müssen Sie eben einfach das Tattoo entfernen lassen. Dank modernster Nd:YAG Lasersysteme ist es heute einfach möglich Ihre Tätowierung schmerzarm, narbenfrei und effektiv wieder zu beseitigen. Eine Tattooentfernung erfolgt in den meisten Fällen restlos und das unabhängig von der Größe, der Farbe und der Professionalität des gestochenen Tattoos. Wichtig ist, dass Sie sich immer nur Laserstudios anvertrauen, die auch alle hygienischen Anforderungen erfüllen. Es gibt derzeit nur weinige Laserstudios für professionelle Tattooentfernung, die auch tatsächlich die hohen Standards des Deutschen Hygieneinstituts erfüllen. In ganz Berlin sind dies zum Beispiel nur die „tattoolos Studios.“

Wie auch immer Sie Ihren Imagewandel vollziehen, trotz Tattoo oder Dank Tattooentfernung, beherzigen sollten Sie immer: Das Äußere muss nicht nur zum Image sondern auch zur eigenen Persönlichkeit passen. Sie  sollten dabei immer authentisch wirken. Dieser Rat gilt übrigens für Jedermann und ist unabhängig davon, ob Sie nun die Absicht haben irgendwann zur First Lady oder zum Bundespräsenten gekürt zu werden.

Autor: Robert Schütz

3 Kommentare

  1. Hanna sagt:

    Ich verstehe nicht warum ein Tattoo dem Image schaden soll, solang man gepflegt ist, und nicht grad volltätowiert ist mit bunten Bildern.

    Früher war es extrem mit Tattoos, heute ist es etwas lockerer, weil es auch Menschen gibt die ihre Tattoos an der richtigen Stelle haben und es edel aussieht.
    Man soll einen Menschen nicht verurteilen, nur weil er ein Tattoo trägt, sondern seine Werte und sein Können beurteilen.)

  2. Saulus sagt:

    Zitat:Dieser Rat gilt übrigens für Jedermann und ist unabhängig davon, ob Sie nun die Absicht haben irgendwann zur First Lady oder zum Bundespräsenten gekürt zu werden.
    Zitat ende:

    Wie man an Bettina Wulff sieht, ist es doch kein Hinderniss, ein Tattoo zu tragen und die Absicht zu haben First Lady zu sein.

    In meinem beruflichen Umfeld konnte ich ausserdem feststellen, das es absolut egal ist, ob man langhaarig, vollbärtig, dick oder Trinker ist, wenn man es drauf hat,
    hat man es nunmal drauf.
    Nur semiprofs ziehen diese Ausrede an den Haaren herbei.

  3. michael sagt:

    Tätowierungen sind Zeichen; Zeichen werden bewusst oder unbewusst interpretiert. Immer! (Kaum übertrieben.) Der tätowierte Mensch hat wenig Einfluss darauf, wie das Gegenüber (zB der Personalchef, der Vermieter, …) interpretiert.
    “Wenn man es drauf hat, hat man es drauf.” Ja, schon, aber die Frage ist beim Einstellungsgespräch, ob man überhaupt die Chance erhält, zu zeigen, ob man es drauf hat. Klar ist: in bestimmten beruflichen Umfeldern mag es egal sein, ob man (zB, s.o.) Trinker ist. In manchen Berufsfeldern ist das aber überhaupt nicht egal.
    Tätowierung ist nicht gleich Tätowierung. Die SS-Rune am Oberarm eröffnet andere Assoziationen wie Fee Glöckchen am Schulterblatt. Wer mit der SS-Rune kommt, kann bei mir gleich wieder gehen.
    Was mir (persönlich & subjektiv) die Tätowierung immer vermittelt: eine fundamentale Unzufriedenheit des tätowierten Menschen mit sich selbst. Hier hat jemand geglaubt, den eigenen Körper “verbessern” (verschönern, an Gruppennormen anpassen) zu müssen.

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