Risiken bei der Tattooentfernung: Diese 9 Fehler gilt es zu vermeiden!

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Eine Tattooentfernung mit dem Laser ist eine beliebte Methode, um unerwünschte Tattoos wieder von der Haut verschwinden zu lassen. Wer sich dieser Behandlung unterziehen möchte, sollte dabei jedoch wichtige Do’s & Don’ts beachten, um möglichen Risiken bei der Tattooentfernung vorzubeugen. Wenn du die folgenden 9 Fehler so gut es geht vermeidest, steht einem guten Ergebnis nach der Laserbehandlung nicht im Wege.

1. Unzureichende Beratung

Alles beginnt natürlich mit einer umfassenden Beratung beim Fachmann. Neben der Laserbehandlung gibt es noch weitere Methoden und grundsätzlich ist jede Tattooentfernung anders. Du solltest gut abwägen können, ob eine Laserentfernung wirklich für dich infrage kommt. Außerdem birgt jede Tattooentfernung Risiken und Nebenwirkungen. Wer sich vorab nicht ausgiebig beraten lässt – und das tun die wenigsten – läuft Gefahr, dass Fehler passieren.

2. Schlechte oder falsche Lasertechnik

Erkundige dich auch, wo der Laser herkommt. Denn bei der Lasertechnik gibt es große Qualitätsunterschiede. Sogenannte gütegeschaltete Nd:YAG-Laser sind der aktuelle Standard in der Tattooentfernung. Lasergeräte können zwei oder vier Wellenlängen haben, wobei 4-Wellenlängen-Laser leistungsfähiger, aber auch teurer in der Anschaffung sind. Aufgrund der Kosten besitzen nur wenige Studios 4-Wellenlängen-Laser, tattoolos setzt hingegen beim Tattoo weglasern bereits an sechs Standorten mit 4-Wellenlängen-Lasern auf diese Technik –  für noch bessere Ergebnisse. Mit 4-Wellenlängen können nicht nur mehr Farben gelasert werden, sondern es kann allgemein präziser gearbeitet werden.

Asclepion TattooStar effect combo Profi-Lasergerät

Profi-Lasergerät mit vier Wellenlängen: Der Asclepion TattooStar effect combo in einem tattoolos-Studio.

Das klassische Blauschwarz lässt sich sehr gut entfernen – in der Regel auch mit 2-Wellenlängen-Lasern. Vor allem bei Grün, Hellgelb, Metallicfarben, Hautfarbe und allgemein sehr hellen Farben lässt sich ein Tattoo aber sehr viel schwerer weglasern. Hier sollte daher besser ein 4-Wellenlängen-Laser benutzt werden.

3. Auf Spezialisten verzichten, um Geld zu sparen

„Lasern mache ich auch!“ Wer diesen Satz hört, sollte sich nicht blind darauf verlassen, dass die Person es auch gut beherrscht. Denn: Lasern darf in Deutschland jeder, der einen eintägigen Laserschutzkurs absolviert hat. Das heißt aber nicht, dass er wirklich etwas von Tattooentfernung, der Arbeit mit dem Laser am Menschen, oder der Pflege von gelaserten Arealen versteht. Der Fachmann muss sich ganz genau mit den jeweiligen Aufsätzen des Lasers und mit dem Wellenspektrum, mit dem der Laser arbeitet, auskennen. Mach daher nicht den Fehler, bei der Laser-Tattooentfernung am falschen Ende zu sparen.

Laserbehandlung Tattooentfernung mit modernstem Laser

Allerdings ist es gar nicht so leicht, einen Fachmann vom Amateur zu unterscheiden. Es gibt weder geregelte Ausbildungen, noch staatlich anerkannte Zertifikate. Am besten erkennst du einen Spezialisten daran, dass er dich ausführlich berät und rundum aufklärt, z.B. über sämtliche Risken einer Tattooentfernung. Tattoolos hat zudem die tattoolos medica ins Leben gerufen: In einem sechs-tägigen Kurs wird Interessenten hier eine Grundausbildung vermittelt, die weitaus mehr beinhaltet als die meisten angebotenen Kurse in diesem Bereich. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein entsprechendes Zertifikat.

4. Alkoholkonsum kurz vor der Laserbehandlung

Wer am Abend vor der Behandlung zu tief ins Glas geschaut hat, sollte vom Lasern absehen. Es gibt zu viele mögliche Wechselwirkungen. Außerdem ist der Körper mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt und kann sich nicht um die Entfernung der Tattoofarbe kümmern.

5. Falsche oder nachlässige Pflege bei der Nachbehandlung

Shejoba Balsam zur Behandlung des gelaserten HautarealsNach dem Lasern beginnt für den Körper die Arbeit erst richtig. Der Abtransport der Farbpartikel und die Heilung des gelaserten Areals braucht seine Zeit. Für gute Ergebnisse ist es wichtig, den Körper hier zu unterstützen: 24 Stunden nach dem Tattoo weglasern musst du deine Haut weiter aufmerksam pflegen. Einmal täglich solltest du eine sterile Wundheilcreme  oder z.B. Shejoba Balsam (s. rechts) mit natürlichen Inhaltsstoffen auf das gelaserte Tattoo auftragen, um Schorf- oder gar Narbenbildung zu vermeiden – ähnlich wie nach einem frisch gestochenen Tattoo. Verbunden wird das gelaserte Areal nach dem Cremen nicht mehr, denn je mehr Luft an die Stelle kommt, desto besser!

6. Schwimmen und Baden nach einer Laser-Tattooentfernung

Wasser ist ein weiteres Risiko im Rahmen einer Tattooentfernung. Wer seine Haut nach der Laserbehandlung aufweicht, riskiert Narbenbildung. Circa eine Woche nach einer Sitzung solltest komplett du auf das Bad in der Wanne verzichten. Beim Duschen, in den ersten Tagen nach der Behandlung, solltest du darauf achten, dass so wenig Wasser wie möglich an die Stelle kommt. Dusche zudem nicht zu heiß und nicht zu lang!

7. Risikofaktor Sonne: Tattooentfernung im Sommer oder Winter?

Frau am Strand mit Sonnencreme auf der SchulterAuch wenn die Sonne noch so schön scheint: Wer ein Tattoo weglasern lassen möchte, sollte mindestens drei Wochen vorher die Sonne meiden. Das Lasern von vorgebräunter Haut kann zu zeitweiligen Pigmentstörungen führen, denn der Laser kann nicht zwischen Tattoofarbe und Hautfarbe unterscheiden, wenn die Haut zu braun ist. Solarium und ausgiebige Sonnenbäder sind vor der Laserbehandlung also tabu.

Das gilt aber auch für die Zeit nach der Behandlung. Optimalerweise solltest du die Sonne die gesamte Behandlungszeit über meiden. Wird die Haut während des Tattooentfernungsprozesses nicht vor Sonneneinstrahlung geschützt, z.B. durch Sonnencreme und Abdecken der Stelle, kann es zu Depigmentierungen kommen. D.h., die Hautfarbe verändert sich im gelaserten Areal, manchmal nur punktweise, manchmal großflächiger.

Da die einzelnen Sitzungen mehrere Wochen auseinander liegen, empfehlen sich natürlich vor allem der Herbst und Winter für eine Laser-Entfernung, da die Sonneneinstrahlung dann in der Regel sowieso geringer ist. Im Frühling und Sommer solltest du die Stelle durch ein locker sitzendes, langes Kleidungsstück abdecken und dabei zusätzlich mit Sonnencreme schützen. So kann die Haut weiter uneingeschränkt atmen, die Stelle wird nicht gereizt und es trifft keine direkte UV-Einstrahlung auf das gerade weggelaserte Tattoo.

8. Exzessiver Sport nach dem Tattoo weglasern

Frau mit Tattoo beim SportAlles was die Stelle reizt, ist ein unnötiges Risiko für die Haut, heißt: Es kann Narben verursachen. Deshalb ist circa eine Woche nach der Behandlung auch Kraftsport ein Tabu.

Durch die Muskelbewegung gerät die Haut stark in Bewegung, was die Abheilung verschlechtern kann. All das ist schädlich. Wenn du Sport machst, dann bitte nur solchen, bei dem nicht direkt die weggelaserte Stelle strapaziert wird.

9. Nicht an der Kruste kniepeln

Auch wenn es noch so schwer fällt: Finger weg von der heilenden Wunde! Du solltest auf keinen Fall den Körper in der Heilung unterbrechen, Blasen aufstechen, an der Kruste pulen oder ähnliches. Das kann im schlimmsten Fall zu Narbenbildung führen.

Tattooentfernung: Risiken kennen und durch gründliche Beratung vermeiden

Risiken kannst du also am besten durch eine ausführliche Beratung und Aufklärung beim Spezialisten vorbeugen und indem du ein paar Tipps zum Schonen deiner Haut befolgst. Falls noch Fragen offen geblieben sein sollten, komme doch ganz unverbindlich zu einem Beratungsgespräch an einem unserer tattoolos-Standorte und lerne unser Team kennen.

Titelbild – ©istockphoto.com/mkrberlin
Weitere Bildquellen – ©istockphoto.com/funduck, ©istockphoto.com/mabe123

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