Die Auswahl des richtigen Lasersystems

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Laseranwendungen erzielen in der Medizin hervorragende Heilungserfolge. Das gilt besonders für den Bereich Dermatologie. Mit den energiereichen Lichtstrahlen lassen sich unter anderem Narben, Akne, Pigmentflecken und auch Tattoos erfolgreich behandeln. Doch welches Lasersystem ist für welche Anwendung und welchen Patienten das Richtige?

Die Haut bietet Menschen den nötigen Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen. Eine gesunde und schöne Haut ist gleichzeitig Sinnbild für Schönheit und Attraktivität. Schäden der Haut, bedingt durch Krankheit, Allergien oder Tattoos, bedeuten für den Betroffenen, eine starke Beeinträchtigung. Der Leidensdruck des Einzelnen ist hier groß. Und entsprechend stark ist der Wunsch, von seinem Leiden befreit zu werden. Viele haben bereits unterschiedliche Therapien ausprobiert. Die Lasertherapie ist oft die rettende Lösung.

„Doch es ist wichtig, sich bei der Auswahl des richtigen Lasertherapeuten vorab umfangreich zu informieren. Hier sollte man sich immer die nötige Zeit lassen und nur auf erfahrene Laserexperten vertrauen, die zum Beispiel auch entsprechende Hygienestandards voll erfüllen.“, mahnt Markus Lühr von tattoolos in Berlin, der bereits seit Jahren Lasersysteme zur Tattoo- und Pigmententfernung erfolgreich einsetzt.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für Lasersysteme ist die Wellenlänge und die Energiedichte. Es kommt immer darauf an, welche Behandlungsergebnisse angestrebt werden. Zum Beispiel setzt eine Tattooentfernung eine andere Wellenlänge voraus als eine Haarentfernung oder eine Blutschwammentfernung. Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Wellenlänge ist natürlich auch der Hauttyp.

Der Grund dafür, dass bei jeder Behandlungsart eine unterschiedliche Wellenlänge gewählt werden muss, ist die sogenannte Zielsubstanz. Während bei einer Blutschwammentfernung sich die Laserbehandlung gegen das Hämoglobin richtet, ist bei einer Haarentfernung das Melanin Ziel der Therapie. Bei der Tattooentfernung dagegen zielen die energetischen Lichtstrahlen des gütegeschalteten ND:YAG Lasers auf die Epidermis (Unterhaut).

Der Hauttyp ist daher mitentscheidend für die Wahl des Lasersystems, weil jeder Hauttyp verschiedenes Laserlicht unterschiedlich absorbiert. Ganz wichtig für den Behandlungserfolg ist immer auch die Einwirkzeit des Laserlichts (Pulsdauer). Der jeweilige „Problembereich“ entscheidet über die zu verwendende Energie. Gefäßlaser eignen sich etwa für die Entfernung von Feuermalen – hier werden kürzere Wellenlängen eingesetzt. Bei der Entfernung von Besenreisern ist zwar ebenfalls der Gefäßlaser geeignet, nur müssen hier die Wellen länger sein, so dass diese tiefer ins Gewebe eindringen können. Mittlerweile sind bereits Lasersysteme auf dem Markt, bei denen sogar zwei unterschiedliche Wellenlängen gemischt werden können.

Bei der Behandlung von ausgeprägten Narben ist die Art der Narben ausschlaggebend für die Auswahl des richtigen Lasersystems. Man unterscheidet hier grob unterteilt nach der Farbe und Breite sowie nach erhabenen und eingesunkenen Narben. Auch hier gilt: Wählt der Lasertherapeut das optimale Lasersystem, sind hier ebenfalls sehr gute Behandlungsergebnisse erzielbar.

Eine solche Behandlung lässt sich am Beispiel von roten und wulstige Narben erklären, wie sie häufig nach Operationen oder entzündlicher Akne auftreten: Mit dem Gefäßlaser wird zunächst die Rötung beseitigt. Erst dann wird mit einem fraktioniert abtragenden Laser die Erhebung behandelt. Neben dem Abtragungseffekt erreicht man durch die eindringende Wärme einen Kollagenschock, was wiederum die Wundheilung angeregt. So können Narben schon nach ein bis drei Behandlungen verschwunden sein. Ältere Narben hingegen erfordern oft weitere Einsätze. Mit der Lasertherapie kann man übrigens bereits eine Woche nach der Operation beginnen.

Eine weitere Indikation, bei der die Lasertherapie hervorragende Ergebnisse erzielt, sind Pigment- bzw. Milchkaffeeflecken. In diesem Fall werden die Pigmente durch die energetischen Lichtstrahlen eines Pigmentlasers innerhalb von Nanosekunden in kleine Teilchen zersprengt, die dann von den Fresszellen abtransportiert werden.

Mit dem richtigen Lasersystem lassen sich auch Haare entfernen. Durch die entstehende Hitze werden die Follikel vernichtet und somit die unerwünschten Haare beseitigt. Die Haut aber bleibt dabei verschont. Wichtig in diesem Zusammenhang: Dies funktioniert nur bei dunklen Haaren, da die Anzahl der Pigmente bei blonden und auch bei grauen Haaren zu gering ist.

Immer öfter kommen Lasersysteme bei der Entfernung von Tattoos zum Einsatz. „Hier lassen sich ganz hervorragende Behandlungsergebnisse erzielen“, erklärt Markus Lühr von tattoolos in Berlin. Die Dauer einer Laseranwendung hängt  bei der Tattooentfernung von der Größe der Tätowierungen ab und dauert im Durchschnitt zwischen ca. 10-15 Minuten pro Anwendung. Das optimale Lasersystem zur Tattooentfernung ist der praxiserprobte und gütegeschaltet Nd: YAG Laser, wie er beim Premium Anbieter tattoolos erfolgreich eingesetzt wird. Hiermit ist vor allem auch eine schmerzarme, narbenfreie und effektive Tattooentfernung möglich.

Das abschließende Fazit von Markus Lühr, Lasertherapeut und Geschäftsführer von tattoolos: „Wichtig für den Behandlungserfolg bei allen Indikationen ist immer die Auswahl des optimalen Lasersystems sowie die Entscheidung für die entsprechende Wellenlänge. Und das immer unter Berücksichtigung des Hauttyps.“

Autor: Robert Schütz

2 Kommentare

  1. Fabian Gerber sagt:

    Tja, Laser ist nicht gleich Laser. Daher: Augen auf bei der Entscheidung für das richtige Lasersystem und den dazu gehörigen kompetenten Lasertherapeuten, der auch erfolgreich damit umzugehen weiß! Vielen Dank für den Tip.

  2. Eine kleine Geschichte der Tattooentfernung mit Laser | tattoolos - Tattooentfernung Berlin, Potsdam & Brandenburg sagt:

    […] Lasersysteme tattoolos […]

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