Lasersysteme nur für Profi-Hände

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Über den verantwortungsvollen Umgang mit der Lasertechnik.

Der Laser ist eine hilfreiche Waffe für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche. Speziell in der Medizin und der Kosmetik bringen Lasersysteme ganz hervorragende Behandlungsergebnisse. Nur dürfen wir bei aller Begeisterung nie vergessen, dass der Einsatz von Laserstrahlen auch potentielle Gefahren für Patienten und den Lasertherapeuten bedeutet. Ein verantwortungsvoller Umgang und die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften sind daher ein ganz wichtiger Bestandteil einer fundierten Ausbildung zum Lasertherapeuten. Nur wer hier seine Hausaufgaben erfolgreich gemacht hat, verdient das absolute Vertrauen.

Seit der Entwicklung des ersten Lasers im Jahre 1958 durch Arthur L. Schawlow und Townes, und dem Einsatz des ersten Rubinlaser im Jahre 1960, erlebt diese Technologie einen nie gekannten Siegeszug. Dabei sind seine Einsatzmöglichkeiten sehr breit gefächert: In der Industrie wird der Laser zum Schneiden eingesetzt; im Büro und an der Supermarktkasse zum Scannen und Drucken. Sehr große Fortschritte und Verdienste erlangten Lasersysteme jedoch vor allem in der Medizin und der Dermatologie. Und auch gibt es wiederum ganz unterschiedliche Therapieformen. Für die narbenfreie und schmerzarme Tattooentfernung liefert der gütegeschaltete Nd:YAG die besten Behandlungserfolge. Doch bei aller Begeisterung darf man nie vergessen: Laserstrahlen bergen auch Gefahren. Wenn man diesen Segen der Technik nicht ordnungsgemäß und verantwortungsvoll einsetzt, kann eine solche Errungenschaft auch schnell zum Fluch geraten. Erst die fundierte Ausbildung befähigt zur Lasertherapie. Um für alle Beteiligten den bestmöglichen Schutz zu garantieren, hat der Gesetzgeber Regeln und Normen erstellt, die für jedes Laserstudio zwingend halten muss. Da sind zunächst das sogenannte Medizinproduktgesezt (MPG) und die Medizinproduk-Betreiberverordnung(MPbetreibV), die auch für den Nd:YAG Laser gelten. Hierin sind die Anforderungen an medizinische Geräte und deren Betreiber eindeutig geregelt. Weitere Schutzmaßnahmen enthalten die Unfallverhütungsvorschriften für Laserstrahlung (DIN EN 60825–1). In den Vorschriften zum Augenschutz (DIN EN 207) ist unter anderem der Einsatz der richtigen Schutzbrillen geregelt. Lasersysteme der Klasse 3b und 4, zu denen auch der Nd:YAG Laser gehört, sind außerdem meldepflichtig, sowohl bei der Berufsgenossenschaft als auch der zuständigen Behörde für Arbeitsschutz.

Zugegeben, das sind ein ganze menge Regeln, Gesetze und Verordnung und es klingt alles sehrt bürokratisch und streng.  Doch der Umgang mit Lasersystemen, wie sie bei der Tattooentfernung zum Einsatz kommen, verlangen ein Höchstmaß an Verantwortung und Sicherheit. Bei der Auswahl eines guten Laserstudios, sollten Sie immer darauf achten, dass es die Vorschriften vom Gesetzgeber ausreichend erfüllt. Achten Sie darauf, dass die Lasertherapeuten gut ausgebildet und erfahren sind. Weiterhin sollte die nötige Hygiene vorhanden sein, so wie sie das Deutsche Hygiene-Institut vorschreibt. Scheuen Sie sich nicht nach einem schriftlichen Zertifizierungsnachweis zu fragen. Vor der ersten Behandlung sollten Sie immer auf eine kostenlose sowie ausführliche Vorab- Beratung und eine kostenlose Probebehandlung bestehen. Für seriöse Laserstudios ist das ganz selbstverständlich. Jetzt können Sie ganz sicher und beruhigt sein, dass Sie Ihr Tattoo schnell wieder los sind und das sogar schmerzarm und narbenfrei.

Autor: Robert Schütz

5 Kommentare

  1. zufriedene Kunden bei tattoolos | tattoo[los] - Tattooentfernung Berlin, Potsdam & Brandenburg sagt:

    […] erfüllt sind sollte man sich auch auf eine Tattooentfernung einlassen, denn nur der gut ausgebildete Therapeut kann garantieren, dass die Behandlung schmerzarm und narbenfrei verläuft. Bei tattoolos stehen […]

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