Optimale Nachbereitung muss sein!

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Die Entfernung eines unliebsamen Tattoos ist heute dank moderner Lasersysteme problemlos möglich. Erfahrene Lasertherapeuten gelingt es bereits nach wenigen Sitzungen, die lästigen Spuren der Vergangenheit schonend und narbenfrei zu beseitigen. Doch nach der Behandlung muss der Patient mithelfen und seinen Teil beitragen. Eine optimale Pflege und Nachbehandlung der entsprechenden Stelle sind mit entscheidend für den hundertprozentigen Behandlungserfolg.

Die zu entfernenden Pigmente eines Tattoos sitzen in der unteren Hautschicht. Folglich muss eine Laserbehandlung auch hier wirken. Innerhalb von Nanosekunden werden dabei die Pigmente durch die starke Hitze der extrem kuren Laserimpulse zerschossen und anschließend über die Lymphdrainage abtransportiert. Eventuelle Rötungen oder leichte Schwellungen, die direkt nach der Behandlung hin und wieder entstehen, werden am besten mit einem Kühlpack gelindert. Schorf oder eine leichte Kruste auf der Haut ist ebenfalls nicht ungewöhnlich und eine Narbenbildung ist nicht zu befürchten. Wichtig ist nur, dass man nach der Laserbehandlung einige Grundregeln beachtet:

Der Schorf darf niemals abgekratzt werden. Hierdurch wird die Oberfläche verletzt und es können Keime in die Wunde eindringen, was zu Infektionen führen kann. Auf jeden Fall begünstigt das Abkratzen eine hässliche Narbenbildung. Lässt man die Krusten hingegen in Frieden, fallen diese nach einiger Zeit von alleine ab. Geduld ist hier gefragt. Zusätzlich sollte man die Regeneration der Haut mit Wundschutzcreme fördern. Das tägliche Duschen schadet der Haut übrigens nicht. Wichtig ist nur, dass Sie die behandelte Stelle nur ganz leicht trocken tupfen und niemals reiben! Was Sie jedoch in dieser Phase auf jeden Fall vermeiden sollten, sind der Besuch von Schwimmbad, Sauna und Solarium. Auch auf ausgedehnten Kraftsport und intensives Sonnenbaden sollte man vorerst ebenfalls verzichten. An sonnigen Tagen wird das Auftragen einer Schutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor empfohlen.

Grundsätzlich gilt: Die gereizte Haut muss nach einer Laserbehandlung immer schonend behandelt werden. Weiterhin sollten Sie die vorsichtig gereinigte Hautstelle immer mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Für den erfolgreichen Heilungsprozess ist frische Luft sehr förderlich. Verzichten Sie daher immer auf ein Pflaster und sonstigen Wundverschluss. Auch bei der Bekleidung, sollte man es in dieser Zeit eher locker angehen. Zu eng anliegende Kleidung verursacht Reibung, die der empfindlichen Haut gerade jetzt besonders schadet.

Abschließend noch ein Tipp, der jedem schmecken dürfte: Trinken Sie für die Dauer von zwei Wochen jeweils morgens und abends ein Glas Ananassaft, dieser enthält wichtige Enzyme, die den Heilungsprozess ebenfall beschleunigen und fördern. Wenn Sie diese wenigen Ratschläge beherzigen, wird schon sehr bald nichts mehr an Ihr Tattoo erinnern.

Autor: Robert Schütz

5 Kommentare

  1. Jens sagt:

    Das mit der Ananas war mir neu, scheint allerdings tatsächlich zu funktionieren, zumindest habe ich nach intensiver Recherche nur gutes gelesen, als Bsp. hier: Thema Ananas

  2. Alex sagt:

    Stimmt das wirklich? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen, das wäre doch sicherlich schon in den Medien stärker kommuniziert worden wenn Ananas diese Art der Wirkung hätte oder?

  3. Saskia sagt:

    Vielen dank für die infos… werde mir das mit dem ananassaft zu herzen nehmen und hoffe bald tattoolos zu sein!!!

  4. Fabian Gerber sagt:

    Aber ich möchte noch einmal betonen: Nachbehandlung heißt nicht nur Ananassaft trinken .))

  5. michael heilig sagt:

    habe es mit dem ananasaft probiert mein tattoo ist viel schneller nach der letzten läsersitzung verheilt als in den 2 vorherigen ! hab es acuh regelmäsig eingecremt!

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