Unsere sieben Oscar-Tattoos

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Unsere sieben Oscar-TattoosGestern Nacht (europäische Zeit) war es wieder soweit: im Kodak Theatre (bzw. Hollywood and Highland Center wie es heutzutage heißt) in Hollywood wurden die Oscars verliehen, die prestigeträchtigsten Preise der Filmbranche. Die gesamte Pressewelt war aufgeschreckt, da ein unglaubliches Staraufgebot in edlen Designer-Roben über den roten Teppich lief. Traditionell ist die Oscar-Verleihung eine unglaubliche Show für alle Beteiligten. Die Emotionen kochen hoch, bei der Vergabe von Auszeichnungen für den besten Film, die besten Darsteller, Nebenrollen, Drehbuch, Maske und viele weitere Kategorien. Auch das ein oder andere Tattoo gerät da immer wieder in den Fokus. Wir möchten die Tätowierungen der Stars heute mal unter die Lupe nehmen und feststellen, wer eine oscarreife Körperverzierung trägt! Unsere Nominierten dieses Jahr:

07. Benno Fürmann

Benno Fürmann für den Oscar nominiert? Natürlich (noch) nicht, dafür aber der polnische Film „In Darkness“, in dem er mitwirkt. Und Benno ist tätowiert. Seine erste Tätowiererfahrung war allerdings wenig erfreulich. Mit 15 Jahren stach ihm eine Freundin mit einer Nadel, die sie mit Tesafilm an einen Kugelschreiber geklebt hatten, ein Herz in den Oberarm. Das Weihnachtsgeschenk seiner Großeltern war daraufhin eine Tattooentfernung, die jedoch operativ erfolgte: das Stück entfernte Haut bewahrt der Schauspieler in seinem Kinderfotoalbum auf, eine Narbe auf dem Oberarm hat er bis heute. Inzwischen ist ein indianischer Feuervogel auf der rechten Schulter hinzu gekommen und vielleicht noch weitere Tattoos, von denen die Presse noch nichts weiß. Wenn dieses Tattoo mal entfernt werden sollte, geht er hoffentlich zum Lasertherapeuten, der Tattoos schmerzarm und narbenfrei entfernt.

06. Scarlett Johansson

Ebenfalls nicht nominiert war dieses Jahr Scarlett Johansson– sie war 2011 sogar weniger präsent auf den Leinwänden als noch 2010. Ins Auge fiel sie uns aber trotzdem durch ihr knallig buntes und vereinzeltes Tattoo am Unterarm: der Sonnenauf- oder untergang besticht durch seine Farbigkeit und sein Einsiedlerdasein als vereinzelter Klecks.

05. Michelle Williams

Auf Platz fünf folgt die erste tatsächlich für einen Oscar nominierte Schauspielerin, die allerdings leer ausging: für ihre Rolle als Marilyn Monroe in „My Week With Marilyn“ war Michelle Williams in der Kategorie „Beste weibliche Hauptdarstellerin“ im Rennen. Sie hat Vögel bzw. Fledermäuse über dem rechten Knöchel – was dort genau flattert ist vermutlich Interpreationssache – und auf dem Rücken ein weiteres Tattoo. Nicht allzu spektakulär und vor allem (noch) weitestgehend unbekannt. Immerhin gibt es aber schon mehr Bilder von ihr als von ihrer Konkurrentin um die goldene Trophäe Viola Davis, die für ihre Rolle in „The Help“ nominiert war, aber ebenfalls leer ausging. Meryl Streep war die Gewinnerin des Abends, von der Grande Dame Hollywoods sind allerdings keinerlei Tätowierungen bekannt.

04. Brad Pitt

Interessante Tattoos, da äußerst speziell, kann Mr. Jolie vorweisen. Brad Pitt, der als bester Hauptdarsteller für „Moneyball“ nominiert war, scheint auf dem Rücken die Pegelstände des New Orleans Hochwassers eintätowiert zu haben. Er engagierte sich ja sehr beim Wideraufbau der Stadt. Auf dem Bauch hat er in Kmehr Angelina Jolies Geburtsdatum eingeschrieben, seinen rechten Unterarm zieren (angeblich) die Umrisse des Ötzi und auf dem linken Arm steht „Absurdites de l’existence“ (Das Leben ist absurd). Allerdings spricht Brad Pitt nicht gerne über seine Tattoos – im Gegensatz zu seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie, die weniger Probleme damit hat.

03. Rooney Mara

Die elfenhafte Schauspielerin Rooney Mara, nominiert für die Hauptrolle in David Finchers Verfilmung von “Verblendung” (“The Girl with the Dragon Tattoo”) ist selbst nicht tätowiert. Ihre Rolle der Lisbeth Salander aber sehr wohl. Wir wissen nicht, wie viele Stunden sie jeden Tag in der Maske verbrachte, um sich den Drachen auf den Rücken malen zu lassen. Ein unglaubliches und etwas gruseliges Tattoo, das bei bestimmten Bewegungen zum Leben erwachte.

02. George Clooney

Als großer Favorit auf den Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller ging George Clooney ins Rennen doch er verlor den Goldjungen an Jean Dujardin, der für „The Artist“ ausgezeichnet wurde. Wir verleihen ihm hiermit den Oscar für die schrägsten Filmtattoos. Viele kennen das riesige Tribal, das Georges Arm in „From Dusk till Dawn“ zierte. Die wenigsten wissen dagegen, dass er für den Film “Safecrackers oder Diebe habens schwer” komplett tätowiert war.

01. Angelina Jolie

Wer an tätowierte Schauspielerinnen denkt, dem fällt sie sofort ein: Angelina Jolie. Die Schauspielerin und neuerdings auch Regisseurin ist dieses Jahr nicht nominiert – sie wird aber als Laudatorin an der Seite von Lebensgefährten Brad Pitt über den roten Teppich schreiten.

Wen haben wir vergessen, welche Stars glänzen noch mit Tattoos und wer hätte in euren Augen einen Oscar mit nach Hause nehmen sollen?

4 Kommentare

  1. Sweety sagt:

    hey, ich wußte gar nicht, dass Brad Pitt Tattoos hat! der sieht gar nicht danach aus.
    Also jetzt mal ehrlich, zum 9. Mal war Billy Crystal am Start um durch den abend zu führen, und sein “verjüngtes” Gesicht ließ kaum Regungen zu. Hätte die Akademie nicht mehr Mut zeigen können, in dem sie auch mal einen Newcomer einsetzen? Über die Gewinner der Kategorie beste Schauspielerin, bester Schauspieler war ich allerdings sehr zufrieden! Wahnsinnig schöne und autentische Reden, nichts gekünstelt oder aufgesetzt. Gänsehaut Leute! AND: “Melissa McCarthy, love ya!”

  2. Nadine sagt:

    Georges Arm in „From Dusk till Dawn“ ist doch wohl der Hammer…bis heute seine erotischste Rolle! 😉

    jemand habt Ihr aber vergessen: Wentworth Miller

    alias Michael Scofield in Prison Break 😉 *schmacht*

    • Doro sagt:

      Muss gestehen, dass ich Prison Break einfach noch nicht gesehen habe – aber das kann man ja nachholen…

    • Ela sagt:

      Noch jemand, der vergessen wurde: Johnny Depp. Wenn es nach mir ginge, bekäme er jeden Oscar, den er haben will. 😉
      Benno Führmann finde ich nicht wirklich erwähnenswert.

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