Ausleitung und Entgiftung

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Sich in seinem Körper rundum wohlfühlen – wer möchte das nicht?!

Und das, wobei immer mehr Menschen unter Allergien, chronischen Kopfschmerzen und Muskelverspannungen oder Verdauungsproblemen und Schlaflosigkeit leiden.

Wenn nach eingehenden Untersuchungen keine Ursachen für die genannten Symptome festzustellen sind, kann eine sanfte Ausleitungs- und Entgiftungskur wahre Wunder bewirken. Denn unablässig fallen Substanzen an, die unter Zuhilfenahme von Leber und Galle, Niere aber auch Lymphe, Haut und Lungen, den Körper wieder verlassen müssen, damit dieser sich nicht selbst vergiftet.

Pflanzen und Kräuter zur Entgiftung und Ausleitung

Erfreulich ist, dass Entschlackungskuren nicht mehr ausschließlich den „Ökofreaks“ vorbehalten ist. Immer mehr Menschen mit einem anspruchsvollen Alltag wissen den Energieschub zu schätzen, der sich nach einer Ausleitungskur einstellt.

Dabei geht es vordergründig darum jene Organe in ihrer natürlichen Funktion zu unterstützen, die ohnehin damit beschäftigt sind, Stoffwechselendprodukte, wie beispielsweise Harnsäure oder Substanzen aus der Umwelt, die sich in Textilien oder Nahrungsmitteln befinden, aus dem Körper zu schwemmen.

Allen voran sei hier die Leber genannt. Sie steht im Zentrum aller wichtigen Stoffwechselvorgänge und nimmt über die Pfortader im Blut kursierende Stoffe auf, verarbeitet sie mithilfe von Enzymen und gibt die giftigen Restsubstanzen über das Blut an die Nieren ab, wo sie zur Ausscheidung vorbereitet werden. Im Vergleich zu anderen Organen hat die Leber ein enormes Regenerationsvermögen und kann krankhaft verändertes Gewebe wieder in gesundes umwandeln. Nötig dafür sind das Meiden giftiger Stoffe, Entspannung und regelmäßige Bewegung.

Es ist erstaunlich, wie bereits nach kurzer Zeit mit Verzicht auf Coffein, Alkohol, Schokolade oder Fastfood und gleichzeitiger Unterstützung aus der Naturheilkunde, der Körper mit neuer Energie aufgeladen wird und so alltägliche Pflichten leichter zu bewältigen sind. Die Stärkung der Leber ist eine klassische Domäne der Heilkräuterkunde. Die regelmäßige Einnahme von beispielsweise Löwenzahnblätter, Schafgarbenkraut, Mariendistelsamen oder Wegwartenwurzel, regen den natürlichen Leberstoffwechsel an und führen rasch zu einer Besserung des Allgemeinbefindens. Löwenzahnkraut regt nicht nur die in der Leber befindliche Gallenproduktion an, sondern besitzt zudem eine wassertreibende Eigenschaft und eignet sich deshalb zur Unterstützung einer Leberkur um Gifte auszuleiten.

Da sich auch Wärme positiv auf die Lebertätigkeit auswirkt, werden feuchtwarme Leberwickel als sehr wohltuend empfunden. Sinnvoll ist es, den Wickel abends im Bett anzuwenden, da die Hauptaktivität der Leber ab 23 Uhr beginnt und so die nervenberuhigende und schlaffördernden Eigenschaften besonders gut genutzt werden können.

Für einen Leberwickel wird benötigt:

  • Ein kleines Küchenhandtuch
  • Ein großes Badehandtuch
  • Eine Wärmflasche

Die Wärmflasche mit heißem Wasser füllen und das kleine Küchenhandtuch mit warmem Wasser gut befeuchten und auswringen. Das kleine, feuchte Handtuch nun unter die rechte Brust platzieren (Leber), die Wärmflasche darüber legen und mit dem großen Handtuch leicht fixieren. Ein wenig ausprobieren, welche Lage am bequemsten erscheint. Manch einer liegt gerne auf dem Rücken, andere wiederum auf der Seite. Beides geht.

Der Leberwickel sollte nach etwa 20 bis 30 Minuten abgelegt werden. Praktisch ist es, sich eine Schüssel oder ähnliches an das Bett zu legen, damit die Wickelutensilien abgelegt werden können, ohne nochmals aufstehen zu müssen.

Neben Kräutertee und Wickel ist es besonders nützlich auch Bitteres vermehrt in die alltägliche Ernährung einfließen zu lassen.

Täglich eine halbe Grapefruit oder einige Chicoree-Blätter geknabbert, regen die Verdauungssäfte an (insbesondere die Gallensäfte) und wirken sich allgemein positiv auf die Verdauung aus. Wer unter Gallenproblemen leidet, sollte im Umgang mit bitteren Lebensmitteln eher etwas Vorsicht walten lassen.

Natascha von Ganski
Heilpraktikerin

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