Schon Johann Wolfgang von Goethe meinte: „Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt – glücklich allein ist die Seele, die liebt“ (aus: Egmont, Clärchens Lied, 3. Aufzug, zit.nach DigBib.org) Die schizophren anmutende Unzurechnungsfähigkeit, die Goethe hier beschreibt, kennzeichnet nicht per se die Liebe, sondern die Verliebtheit. „Verliebtheit ist ein intensives Gefühl der Zuneigung. Sie wird nach Ansicht von Psychologen von einer Einengung des Bewusstseins begleitet, die zur Fehleinschätzung des Objektes der Zuneigung führen kann.“ (Wikipedia)
Doch nicht nur das Objekt der Begierde wird frisch verliebt gerne verklärt, nein, ebenso überschätzt man sich und den eigenen Geschmack gelegentlich. So lässt man sich im verliebten Wahn zu waghalsigen Aktionen hinreißen, die man bei klarem Verstand niemals gutheißen würde. Wie zum Beispiel zu …mehr
